Er schnarchte leise und atmete schwer, als wäre er sehr erschöpft oder als würde ihm etwas Sorgen bereiten. Draußen blitzte es und donnerte, dass die Hütte wackelte. Der Regen wurde immer stärker und nun prasselten auch die Hagelkörner aufs Dach. Ich beschloss das Fenster für ihn zu schließen, kletterte vorsichtig über die Lehne es Bettes. Ich wusste, der Regen würde bald noch stärker werden und fragte mich, wie lange das Häuschen standhalten würde. Die Blitze tanzten direkt vorm Fenster, die Hagelkörner wirbelten durch die Luft und kleine flauschige Wölkchen mischten sich unter das bunte Treiben, mal in Weiß, mal grau und grummelnd und schlecht gelaunt. Die grauen Häuser wurden noch grauer und schließlich verschwand alles hinter einem Vorhang aus Wasser. Wir steckten fest, so viel war sicher.
Ich ließ ihn schlafen und ging in die Küche um die alte Petroleumlampe auf der Fensterbank anzumachen, sah noch wie der Schwanz einer Maus in der Wand verschwand und da war ich nun, unsicher, ständig zu dem Schlafenden im Nebenzimmer schauend. Für gewöhnlich hätte ich schon längst die Flucht ergriffen. Nun kam das nicht mehr in Frage. Ich beschloss, ihn nun doch aufzuwecken und suchte in den Schränken ob ich irgendwo Kaffee fand.